DS-Rendite-Fonds Nr. 61 MT Cape Bear GmbH und Co. Tankschiff KG

DS-Rendite-Fonds Nr. 61 MT Cape Bear GmbH und Co. Tankschiff KG


Aktuell

Wir vertreten unsere Mandanten gegen Klagen der Insolvenzverwaltung in Sachen DS-Rendite-Fonds Nr. 61 MT Cape Bear GmbH & Co. Tankschiff KG.

Hintergrund

Die DS-Rendite-Fonds Nr. 61 MT Cape Bear GmbH & Co. Tankschiff KG ist ein im Jahr 1995 gegründeter Publikumsfonds in der Rechtsform der GmbH & Co. KG. Gegenstand des Unternehmens war der Bau und Betrieb von Seeschiffen im internationalen Seeverkehr. Im Jahre 1998 hat die DS-Rendite-Fonds Nr. 61 MT Cape Bear GmbH & Co. Tankschiff KG das Chemikalientankschiff MT „Cape Bear“ erworben und bis zu seiner Veräußerung im Jahre 2014 betrieben, verwaltet und verchartert.

In den Jahren ab 1995 haben sich zahlreiche Kapitalanleger als Kommanditisten an der DS-Rendite-Fonds Nr. 61 MT Cape Bear GmbH & Co. Tankschiff KG unmittelbar beteiligt.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Hamburg vom 21.11.2013, Az.: 67a IN 295/13, wurde über das Vermögen der im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter HRA 13197 eingetragenen DS-Rendite-Fonds Nr. 61 MT Cape Bear GmbH & Co. Tankschiff KG, Domstraße 17, 20095 Hamburg, gesetzlich vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin, die im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter HRB 12751 eingetragene DS-Rendite-Fonds Nr. 61 MT Cape Bear GmbH, Stockholmer Allee 53, 44269 Dortmund, vertreten durch die Geschäftsführer Marc Bartels und Thomas Tiede, das Insolvenzverfahren eröffnet.

Von Seiten der Insolvenzverwaltung werden aktuell die Kommanditisten der DS-Rendite-Fonds Nr. 61 MT Cape Bear GmbH & Co. Tankschiff KG auf Rückzahlung erhaltener Ausschüttungen gerichtlich in Anspruch genommen.

Was können Sie tun?

Die Insolvenzverwaltung beruft sich auf die Entwicklung des Kapitalkontos aller Kommanditisten und des Eigenkapitals der Gesellschaft, das nach Angaben des Insolvenzverwalters bisher nur Verluste erwirtschaftet haben soll. Das Kapitalkonto, welches in einer Kommanditgesellschaft im Rahmen einer Sonderbilanz geführt werden muss, wird jedoch bislang nicht vorgelegt. Ebenso wenig wird dargelegt, wie das Kapitalkonto sich entwickelt haben soll. Die bislang vorgetragene Sach- und Rechtslage genügt unseres Erachtens nach nicht den Anforderungen einer erfolgreichen Rückforderung geleisteter Ausschüttungen.

Ferner ist das von der Insolvenzverwaltung angestrebte gerichtliche Verfahren offenbar eine im Masseverfahren vorbereitete Klage, die für alle weiteren Kommanditisten nahezu wortgleich verwendet worden ist. Auch dies ist unseres Erachtens nach nicht korrekt, da die Klage auf jeden einzelnen Kommanditisten individuell anzupassen und hierbei die Entwicklung des Kapitalkontos in der Sonderbilanz darzulegen ist. Insbesondere müsste die Insolvenzverwaltung explizit vortragen, ab wann der jeweilige Kommanditist am Gewinn- und Verlust der Gesellschaft teilgenommen hat.

Wir sind daher der Auffassung, dass Chancen einer erfolgreichen Verteidigung gegen eine Klage der Insolvenzverwaltung durchaus gegeben sind.

Sollten Sie sich in einer vergleichbaren Situation befinden, können Sie uns gerne unverbindlich kontaktieren. Wir werden jeden Einzelfall für Sie prüfen.
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